Stoffe aus der Änderungsschreiberei

Am liebsten schreibe ich Reportagen. Auch wenn sie mittlerweile auf der Roten Liste der bedrohten Stilformen stehen. Die Nähe zu den Menschen reizt mich. Das Eintauchen in fremde Welten. Daneben schreibe ich sehr gerne Essays, Bücher und kurze Kolumnen.

Der Pastor und der Imam – eine Art Wunder!

Erschienen in chrismon 10/2012

Zwei Erzfeinde finden zusammen, versöhnen sich und arbeiten seitdem erfolgreich für Frieden zwischen Christen und Muslimen. In Nigeria, einem Land, dem die Spaltung droht.

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Ein Dom als Gebirge

Erschienen im zeitmagazin

Fünf Millionen Steine. Trachyt, Kalkstein Andesit Muschelkalk. So sieht die Natur den Kölner Dom. 50 verschiedene Blumenarten besiedeln ihn, Tauben und Falken nutzen ihn als Biotop. Ketzerischer Blick auf ein weltberühmtes Baudenkmal.

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Die Provinz als Gegend-Entwurf

Erschienen in der Financial Times Deutschland 11.5.2012

Wenn der globalisierte Alltag unübersichtlich wird, wächst unsere Sehnsucht nach Räumen, die noch überschaubar und gestaltbar sind. Es gibt erste Anzeichen für eine Renaissance der Regionen.

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Willkommen in der E-Landschaft

Erschienen in der Financial Times Deutschland 24.3.2012

Die Energiewende verwandelt die Kulturlandschaft schneller als jemals zuvor. Eine Aufgabe für die besten Architekten, Planer und Designer.

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Das fremde Innen, der Fremde außen

Erschienen im Buch Culture Counts. Wie wir die Chancen kultureller Vielfalt nutzen können, Econ 2009

Wie gehen wir mit Fremden, mit Andersartigkeit um: Feindlich? Offen? Ignorierend? Die Antwort ist nicht selten die Entscheidung zwischen Gewalt und Dialog, zwischen Krieg und Frieden.

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Die Zeit des Erwachens

Erschienen in der Zürcher Weltwoche

Bei einem Heroinentzug sind die körperlichen Schmerzen nicht das schlimmste. Sondern der Moment, wo das Bewusstsein für die eigene Lage zum ersten Mal seit Jahren wieder unerbittlich klar ist. Ich begleitete neun Junkies durch die Stationen eines Kalten Entzugs, ohne Ersatzdrogen.

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Flashbacks. Der Horror wohnt in den Köpfen

Erschienen in chrismon plus, 3/2014; ausgezeichnet mit dem Journalistenpreis Andere Zeiten

Ein Traumazentrum in Tripolis versucht, die seelischen Wunden des Krieges bei Kindern und Jugendlichen zu heilen.

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Töten für Medaillen

Indien, größte Demokratie der Welt, erweist sich im Nordosten des Landes als Militärregime. Hunderte von Zivilisten werden getötet, ein Sondergesetz sichert Soldaten Immunität zu. Dagegen kämpfen ein Anwalt und eine Frau, die seit 14 Jahren nichts gegessen hat. Die beiden könnten gewinnen.

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Der weite Weg vom Ich zum Wir

Erschienen im gut-Magazin

Gemeinschaft ist ein Erfolgsmodell. Dennoch berohen Egoismen und Konflikte immer wieder den sozialen Zusammenhalt. Heute lautet die Herausforderung, eine Globalgemeinschaft zu begründen, die möglichst viele Menschen integriert – ohne dass sie in der Masse verschwinden.

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Libyen: Der zweite Krieg gegen die Frauen

Vor zwei Jahren wurden sie noch als Märtyrerinnen gefeiert: Frauen, die für die Revolution gekämpft hatten und von Gaddafis Soldaten vergewaltigt worden waren. Heute müssen sie erneut um ihr Leben fürchten. Die traditionellen Tabus regieren wieder. Um die „Schande“ zu tilgen, schrecken Familien nicht vor Ehrenmorden zurück. Die einzige Organisation, die Opfern hilft, muss im Verborgenen operieren.

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Machen oder Sein

Erschienen in der ZEIT, 16.4.2015

Unbewusste Glaubenssätze und blinde Flecken schwächen den Erfolg sozialer Bewegungen – wenn sie tabu bleiben. Eine Kluft zwischen behaupteten und wahren Motiven entsteht. Ich selbst kann mich nicht ausnehmen. Eine Introspektion.
—> Lesenswert auch die Kommentare auf zeit.de

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Kinder an der Macht

Sie sind die wahren Anarchisten lieben das Chaos, räumen ab, kennen keine Rechte, keine Pflichten... (Herbert Grönemeyer)

Wie gelangen kindliche Gemüter in Chefetagen? Warum halten sich infantile Herrscher? Und was hat das mit dem Kind in uns allen zu tun? Ein Essay von Michael Gleich

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